Dienstag, 30. November 2021

Freitag, 17. September 2021

Carla & Drees

 Mit der Werbeagentur Schulenberg & Werbung, Solingen (Text und Konzept) haben Peter Schaaff (Vorzeichnungen, Recherche) und David Malambré (Tusche) den Comic Carla & Drees und die optische Telegrafie für die Telegrafenstation Oeynhausen umgesetzt. Die Geschichte spielt im 19. Jahrhundert und beschäftigt sich mit der optischen Telegrafie im Königreich Preussen, zu dem damals auch Westfalen gehörte.
Das voll vierfarbige Heft mit seinen 28 Seiten im Format B5 gibt es kostenlos in der Telegrafenstation Oeynhausen und den im Netzwerk Preußen in Westfalen vereinten Museen und Institutionen.








Montag, 1. Februar 2021

Darnak - Teil 1

 Den ersten Teil des Comic- Weltendramas DARNAK, erschienen vor 35 Jahren in PLOP, kann der geneigte Konier nun hier in .pdf- Form nachlesen:

Darnak - Teil 1


 

Freitag, 29. Januar 2021

Andi - Tage wie dieser

 Peter Schaaffs ersten Bildungscomic für das Innenministerium NRW, Andi - Tage wie dieser, gibt es noch hier nachzulesen. Die Webseite zum Comic andi.nrw.de ist leider vom Netz genommen:

Andi - Tage wie dieser



Donnerstag, 26. November 2020

NOR (1984)


 Im Rahmen der umfangreichen Bewerbungen für das für März 2020 angekündigte 100 Seiten starke PLOP 99/ 100 ist nun auf der Webseite von Deutschlands dienstältestem Comicfanzine durch Webmaster Bene Peter Schaaffs PLOP- Erstlingswerk NOR wiederveröffentlicht worden. Die Kurzgeschichte von 1984 mit sieben Seiten kann hier als .pdf heruntergeladen und betrachtet werden:

https://www.plop-fanzine.de/2019/05/01/nor-peter-schaaff/

Neben der Veröffentlichung in einem Comicmagazin hat auch die folgende, wohlwollende Rezension des Beitrags durch Hans-Peter Hock im Fachmagazin COMIXENE viel dazu beigetragen, mich bei der Fahne zu halten und weiterhin Comics zu machen ...

Montag, 23. November 2020

Aus meinem Tagebuch 'Darnak - die Fortsetzung eines 35 Jahre alten Comics':

 Entwurfstechnisch sind Darnak und seinesgleichen ein Griff ins Klo bzw. ein Sammelsurium klassischer Anfängerfehler. Stark inspiriert von den Dämonen aus Richard Corbens 'Rowlf' meinte ich, die Nasen weglassen zu können. Von der Seite sehen die so ziemlich Sch*** aus. Alle Männer haben keine Haare auf dem Kopf. In Massenszenen sehen deshalb alle Kerle gleich aus. Um Darnak etwas abzuheben läuft er die meiste Zeit mit einem Verband am Oberkörper herum. Leider wechselt dieser Verband/ die Wunde kontinuierlich die Seite und ist mal links oder rechts.



Nichtsdestotrotz bin ich von tiefer Beschlossenheit beseelt, als im Rahmen der Vorbereitungen zum JubelPLOP (angestrebter Erscheinungstermin II. Quartal 2021) meine Wahl für einen eigenen Beitrag auf eine Fortsetzung meines alten Epos aus glücklichen PLOP- Tagen fällt. Und tatsächlich habe ich Anfang November alle 19 Seiten fertig gezeichnet und gelettert.
Natürlich wird die Geschichte um die Büffeljäger der Konischen Ebene nicht richtig zu Ende geführt. Der im ersten Panel 1984 in Szene gesetzte große und blutige Krieg hat nicht stattgefunden bisher (der böse Arleen droht aber zumindest im letzten Bild der Fortsetzung damit) und die Umstände der Großen Niederkunft sind auch nicht geklärt. Wer ist zudem der 'dicke Onkel', der da überraschend auftaucht und die Geschichte mitträgt? Was wird aus den beiden reisenden Mönchen, die Darnak retten und verarzten? Erst werden sie über mehrere Seiten eingeführt - und tauchen dann nicht mehr auf.

Um den Koniern einen höheren Wiedererkennungswert zu geben habe ich für die Fortsetzung mehr Zeit in die Gestaltung der Kleidung der 'armen Wilden' investiert.
Dafür tauchen die weiland aus dem Ärmel geschüttelten kuscheligen Büffel  namens Gilf und die krummrückigen Reittiere erst gar nicht mehr auf. Die überzeugend darzustellen ist mir einfach zuviel Arbeit.
Ohne Tiere geht es aber auch nicht. Deshalb hat der grause Agrumh in der aktuellen Fortsetzung einen wichtigen Auftritt. Hier habe ich mir gespart, dem großen Affen einen außerirdischen Touch zu verleihen. Der Klopper in der Arena soll nur groß, böse und gefährlich herüberkommen.






Freitag, 20. November 2020

Aus meinem Tagebuch 'Darnak - die Fortsetzung eines 35 Jahre alten Comics':

 Im kommenden Jahr wird das Comicfanzine PLOP 40 Jahre alt. Dort hat Peter Schaaff Anfang der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts (klingt das krass?) seine ersten Comics veröffentlicht. Nun ist für den runden Geburtstag eine Jubelnummer geplant. Zum Redaktionskollektiv für die Doppelausgabe PLOP 99/ 100 gehören neben den langjährigen HerausgeberInnen Heike Anacker & Andreas Alt auch Bene und ich.

Als eigenen Beitrag habe ich mir eine (abschliessende) Fortsetzung meines damaligen Beitrags DARNAK gewählt. Der war 1984/ 85 verteilt über mehrere Ausgaben in dem Heft erschienen ohne ein Ende zu finden.

Nach so langer Zeit einen Comic weiterzuführen birgt zahlreiche Schwierigkeiten. Zum Einen hat man im Idealfall dazu gelernt und es gibt einen qualitativen Unterschied in der zeichnerischen Ausführung, der die Leser nachhaltig irritieren könnte. Da aber die ersten Teile des Wüstenepos nur noch online verfügbar sein werden (Mastermind Bene plant eine Veröffentlichung der ersten drei Teile von 'Darnak' auf www.plop-fanzine.de ) wird das aktuelle Leser des PLOP nicht schädigen können.

Gleiches gilt leider nicht für die zahlreichen Löcher & Lücken in der Geschichte selber. Stark motiviert habe ich als junger Künstler damals eine Menge Baustellen aufgemacht: es gibt diesen wüstenartigen Planeten, der von Einheimischen, Menschen & Mischlingen bewohnt wird. Die dominanten Menschen haben eine düstere Vergangenheit bezüglich ihrer Ankunft auf dieser Welt, die aber nur in Andeutungen viel zu zahlreicher menschlicher Protagonisten zur Sprache kommt.
Unsere beiden Helden Darnak & Etna werden als Mischlinge bezeichnet, gehören aber eigentlich zu den Ureinwohnern. Mischlinge und Ureinwohner sind die besten Freunde nicht.

Wird fortgesetzt