Posts mit dem Label Werkzeug werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Werkzeug werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 28. Oktober 2015

Radierstift Mono Zero

Zum Thema 'Radieren' findet sich gemeinhin nicht allzu viel zum Nachlesen auf Blogs, in Foren oder gar in richtigen Büchern oder Zeitschriften. Dabei ist das Entfernen unerwünschter (Bleistift-) Striche eine substanzielle Tätigkeit beim klassischen Zeichnen. Und gerade Comiczeichner verbringen viel Zeit damit, nach dem Tuschen der Panels die in Bleistift gefertigten, teils noch sichtbaren Vorzeichnungen zu entfernen.
Das ihnen zur Verfügung stehende Werkzeug hat sich in seiner Auswahl in den letzten Jahrzehnten nicht wirklich verändert. In keinem Bereich des Illustrieren oder Comiczeichnens ist so wenig passiert wie beim Radieren.

Seit einiger Zeit sind nun aber die Mono Zero- Radierstifte der japanischen Firma TOMBOW auf dem Markt. In zwei Ausführungen mit runden & eckigen Spitzen ermöglichen die nachfüllbaren (!) Druckstifte ziemlich präzises Radieren. Großartig.
Radierstifte Mono Zero von TOMBOW
Für das großflächige Entfernen von Bleistiftlinien empfiehlt sich weiter knetbarer Typenreiniger oder einer der - möglichst weichen - Radierer, die von zahlreichen Firmen angeboten werden. Sollen aber nur bestimmte Bereiche/ Striche einer Vor- bzw. Bleistiftzeichnung entfernt werden sind die Mono Zeros allererste Wahl. hat man sie als Zeichner erst einmal benutzt fragt man sich, warum so etwas nicht schon früher entwickelt und auf den Markt gebracht wurde. Druckbleistifte mit nachfüllbaren Minen gibt es doch auch schon seit etlichen Jahrzehnten ...

Die Mono Zero- Radierstifte von TOMBOW und die Minen zum Nachfüllen kann man im Internet erstehen. Im Fachhandel habe ich diese großartige Erfindung leider noch nicht gesehen.

Dienstag, 21. Juni 2011

Werkzeug 01:rotring ArtPen F

Ein aktueller Blick in den Schaaff´schen Werkzeugkasten:
rotring ArtPen F

Nach einer nunmehr beendeten Hassliebe zum Tachikawa Manga SCHOOL und SCHOOL G (mehr in einem der nächsten Blog- Einträge) brauchte es einen neuen liebsten Federzeichenstift.
Das Angebot in diesem Bereich ist sehr überschaubar. Obwohl 'nur' mit Tinte (statt wünschenswerterweise mit Tusche) betrieben fiel die Wahl auf den rotring ArtPen F (um die EUR 20,- im Fachhandel).




Nach mehreren getuschten Skribbels bin ich aktuell sehr zufrieden mit dem Gerät. Es lässt sich gut bedienen. Der Tintenfluss ist konstant und nur bei allzu flottem Strich kommt es zu Aussetzern. Die Tinte trocknet nicht an. Der ArtPen ist immer sofort einsatzbereit. Die ihn speisenden Tintenpatronen sind die selben, die auch in den gängigen Schulfüllern ihren Dienst verrichten.
Es gibt neben diversen anderen ArtPens (die eher der Schönschrift/ Kalligrafie dienen mit ihren weichen, runden Federspitzen) auch noch den  rotring ArtPen EF, der mit einem noch feineren Strich daherkommt und demnächst erworben und ausprobiert werden soll.


Allein beim Strichbild (gibt es sowas?) verliert in meinen Augen der rotring ArtPen F gegen den Tachikawa Manga SCHOOL G. Die Feder des japanischen Tuschefüllers zusammen mit den Fliesseigenschaften der Tusche erzeugt einen feineren, sauberen Strich.
Zur Veranschaulichung stelle ich hier zwei ähnliche Zeichnungen gegenüber (für eine größere Ansicht der Bilder bitte wie gehabt auf das Bild klicken):
 
gezeichnet mit rotring ArtPen F
gezeichnet mit Tachikawa Manga SCHOOL G